Türen-Glossar – Fachbegriffe einfach erklärt
Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um den Türenkauf – verständlich erklärt und mit nützlichen Tipps für Ihre Entscheidung.
A
Aufmaß
Vermessung der Wandöffnung für die neue Haustür.
Tipp: Lassen Sie das Aufmaß immer vom Fachbetrieb durchführen – so passt die Tür später wirklich genau.
Anschlagrichtung (DIN rechts/links)
Gibt an, auf welcher Seite die Türbänder (Scharniere) angeschlagen sind, wenn man von innen auf die geschlossene Tür blickt. Merksatz: „Scharniere rechts? → DIN rechts.“
B
Band
Technische Bezeichnung für das Türscharnier. Hochwertige Türen haben verdeckt liegende oder dreidimensional verstellbare Bänder.
Tipp: Achten Sie auf robuste Bänder für bessere Einbruchhemmung und Langlebigkeit.
Blendrahmen / Zarge
Der feste Rahmen, in den die Tür eingesetzt wird.
Wichtig: Eine neue Tür sollte immer mit einer passenden Zarge geliefert werden.
Barrierefreie Schwelle
Flacher Übergang für einfachen Zugang mit Kinderwagen, Rollator etc.
Tipp: Besonders relevant bei altersgerechtem oder barrierefreiem Wohnen.
D
Dichtungsebenen
Moderne Türen haben meist 2 oder 3 Dichtungsebenen, um Zugluft und Feuchtigkeit abzuhalten.
Tipp: Mehr Dichtungen = bessere Dämmung & Geräuschschutz.
DIN EN 1627
Europäische Norm zur Einbruchhemmung von Türen (z. B. RC2, RC3).
Achten Sie darauf: Diese Norm ist Basis für förderfähige Sicherheitsstandards.
Demontage Altanlage
Entfernung und Entsorgung der alten Tür.
Tipp: Viele Fachbetriebe bieten dies als Zusatzleistung an.
F
Fingerprint-Scanner
Biometrisches Zutrittssystem zur Öffnung der Tür per Fingerabdruck.
Tipp: Komfortabel, aber achten Sie auf Qualität – günstige Modelle können unsicher sein.
Förderfähigkeit (z. B. KfW)
Förderung möglich bei nachgewiesener Sicherheitsklasse (z. B. RC2).
Tipp: Fachbetriebe wissen, worauf geachtet werden muss.
G
Glasausschnitt
Teil der Tür mit Glas – für Licht und Design.
Tipp: Immer auf Sicherheitsglas achten – z. B. VSG (Verbundsicherheitsglas).
Griffstange / Stoßgriff
Design- und Funktionselement für das einfache Öffnen der Tür.
Tipp: Auf Ergonomie und Material (z. B. Edelstahl) achten.
K
Klimaklasse
Gibt an, wie temperaturstabil eine Tür bei starker Sonneneinstrahlung ist.
Tipp: Wichtig bei dunklen Türen in Südlage.
Kompriband
Vordefiniertes Dichtband, dampfdiffusionsoffen für den Außenbereich zur luftdichten Montage nach RAL-Standard.
L
Laibung
Seitliche Wandfläche, in die die Tür eingebaut wird. Muss eben & tragfähig sein.
Tipp: Vor dem Einbau prüfen (lassen), ob Anpassungen nötig sind.
M
Montage nach RAL
Qualifizierter Einbau nach anerkannten Richtlinien für Dichtigkeit, Dämmung & Haltbarkeit.
Tipp: Voraussetzung für viele Förderungen & Garantien.
Mehrfachverriegelung
Verschlussmechanismus mit mehreren Verriegelungspunkten – meist 3 oder 5.
Tipp: Mehr Sicherheit und bessere Dichtwirkung.
N
Not- und Gefahrenfunktion
Funktion, die es ermöglicht, die Tür zu öffnen, auch wenn innen ein Schlüssel steckt.
Tipp: Besonders wichtig bei Pflege- oder Mehrpersonen-Haushalten.
P
P4A-Glas
Sicherheitsglas mit hoher Durchwurfhemmung.
Tipp: Pflicht für alle, die Wert auf Einbruchschutz legen – z. B. bei Glaseinsätzen.
Pulverbeschichtung
Robuste Farbbeschichtung – langlebig, pflegeleicht und wetterresistent.
R
RC-Klassen (RC1 bis RC6)
„Resistance Class“ = Widerstandsklasse.
- RC1: geringster Schutz
- RC2: Standard für Haustüren
- RC3: erhöhter Schutz bei gezielten Angriffen
Förderfähig ab RC2.
RAL-Farbe / -Farbton
Standardisiertes Farbsystem zur einheitlichen Farbauswahl.
Tipp: Viele Türenhersteller bieten Türen in RAL-Farben an.
S
Schwelle
Übergang zwischen Innen- und Außenboden
Barrierefreie Schwellen sind flach und gut für Kinderwagen, Rollatoren etc.
Schließsystem
Kann mechanisch oder elektronisch sein.
Tipp: Investieren Sie in hochwertige Zylinder mit Bohr- und Ziehschutz.
Smartlock / App-Zutritt
Elektronisches Schloss steuerbar per App, NFC oder Bluetooth.
Tipp: Komfortabel, aber sicherheitskritisch – auf Qualität achten.
Schutzbeschlag
Externe Schutzvorrichtung für den Zylinder – erschwert Manipulation und Aufbohren.
T
Thermotür / Thermo-Profil
Türen mit besonders hoher Wärmedämmung.
Tipp: Ideal für energieeffizientes Bauen oder Sanieren.
U
U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)
Gibt an, wie viel Wärme durch die Tür verloren geht. Faustregel: Je niedriger der Wert, desto besser die Wärmedämmung.
Top-Wert für Haustüren: unter 1,0 W/m²K.
Unterkonstruktion / Isolierkern
Material im Türblatt – z. B. PU-Schaum, Holz oder Hartschaum – bestimmt Dämmverhalten.
V
Verriegelung
Anzahl und Art der Sicherungspunkte (z. B. 3-fach oder 5-fach).
Tipp: Je mehr Verriegelungspunkte, desto höher der Einbruchschutz.
Z
Zarge
(= siehe „Blendrahmen“) – bildet die feste Verankerung der Tür im Mauerwerk.
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